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Infothek– Wissenswertes zum Thema Hören

Der Gehörsinn ist einer der wichtigsten Faktoren für eine Verbindung mit der Außenwelt. Die auditive Wahrnehmung hilft dem Menschen dabei, aktiv am Leben teilzunehmen. Deshalb sollten Probleme mit dem Gehör niemals auf die leichte Schulter genommen werden.

Nachfolgend haben wir wichtige Informationen rund um das Thema Hören und Hörstörungen zusammengestellt. Lernen Sie das Sinnesorgan Ohr und seine Signale besser kennen, um bei Hörproblemen schnell Abhilfe zu schaffen.

Klassische Fragen – fundierte Antworten

Tinnitus – was ist das?

Als Tinnitus bezeichnet man unterschiedlich ausgeprägte Ohrgeräusche, die wahrgenommen werden, obwohl sie nicht als Schall in der Umgebung existent sind (nicht zu verwechseln mit akustischen Halluzinationen). Sie manifestieren sich als ein oder mehrere Brumm- oder Pfeiftöne, als Zischen oder Rauschen. Der Höreindruck entsteht durch eine Störung der Hörfunktion.

Weitere Fakten zum Thema Tinnitus:
  • Die Töne liegen im Frequenzbereich von 0-1.000 Hz und 8.000 Hz.
  • Der Ton wird als gleichbleibend oder rhythmisch-pulsierend wahrgenommen.
  • Tinnitus ist selten eine eigene Krankheit, sondern meist das Symptom einer anderen Krankheit. Die Ursachenforschung leidet unter diesem Missverständnis.
  • 10-20% der deutschen Bevölkerung sind von dauerhaftem Tinnitus betroffen.
  • 40% nehmen mindestens einmal im Leben ein solches Ohrgeräusch wahr.
  • Ein Drittel aller älteren Menschen nimmt ständig Ohrgeräusche wahr.
  • Betroffene sind üblicherweise 40 bis 50 Jahre und älter.
  • Frauen und Männer sind gleichermaßen betroffen.
  • Die Zahl der Patienten in den westlichen Industrieländern hat sich in den letzten Jahrzehnten wesentlich erhöht (es ist umstritten, ob die Zahl der Betroffenen gestiegen ist oder nur mehr Menschen als früher ärztliche Hilfe suchen).

Das Gehör – wie funktioniert die akustische Wahrnehmung?

Abbildung des Gehörs

Rein physikalisch wird beim Hören der Schall über die Ohren (Außenohr, Mittelohr, Innenohr) an das Gehirn weitergeleitet. Das Hörorgan hat eine hohe spektrale Auflösung, da die Gehörschnecke Sinneszellen für viele verschiedene Schallfrequenzen enthält. Die sogenannte Hörfläche – der Frequenz- und Schallpegelbereich, in dem akustische Ereignisse wahrgenommen werden können – liegt zwischen:

  • Unterer Grenze (Hörschwelle)
  • Oberer Grenze (Akustische Schmerzschwelle)
  • Linker Grenze (tiefste hörbare Frequenz von 20 Hz)
  • Rechter Grenze (höchste hörbare Frequenz, nach Alter bis max. 20 kHz)

Ist die Hörfläche reduziert, spricht man von einem Hörverlust. Man unterscheidet folgende Hörverlustgrade:

  • Leichtgradige Schwerhörigkeit: bis 30 dB Hörverlust
  • Mittelgradige Schwerhörigkeit: 30 bis 60 dB Hörverlust
  • Hochgradige Schwerhörigkeit: 60 bis 85 dB Hörverlust
  • An Taubheit grenzende Schwerhörigkeit: 85 bis 100 dB Hörverlust
  • Taubheit: < 100 dB Hörverlust

Zudem kann das Gehör auf unterschiedliche Arten beeinträchtigt sein: durch Schwerhörigkeit, Taubheit bzw. Gehörlosigkeit, zentrale Taubheit (Die Hörorgane sind intakt, aber die Höreindrücke werden im Gehirn nicht verarbeitet) und Seelentaubheit (Wörter werden akustisch wahrgenommen, aber ihr Sinn nicht verstanden).

Je nach Situation ist Hören mit einer bestimmten Funktion verbunden:
  • Warnung
  • Alarmierung
  • Orientierung
  • Aktivierung
  • Information
  • Soziale Wahrnehmung
  • Emotionale Wahrnehmung
  • Kommunikation

Insbesondere die letzten drei Funktionen sind entscheidend für die Rolle, die jemand in der Gesellschaft spielt. Hören gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen für menschliche Interaktion und Kommunikation. Ohne Hören entsteht kein Sprachvermögen. Die Fähigkeit zu sprechen kann mit der Zeit verlernt werden und auch die Interpretationsfähigkeit eines gesprochenen Wortes ist eingeschränkt. Das führt oftmals zu Isolation und Vereinsamung.

Entsprechend wichtig ist es, sich nach Ausgleichsmöglichkeiten zu erkundigen. Ein Fachhandel für Hörsysteme ist dafür die richtige Anlaufstelle.

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